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Porträts bewundernswerter Menschen

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Porträts von Menschen mit Lebenserfahrung, von Menschen, die aus ihrer Lebenserfahrung heraus den kommenden Generationen etwas mitzuteilen haben.

In den Bildern möchte ich Lebensfreude, Optimismus, Weisheit und den ansteckenden Humor, der aus den Augen strahlt, zum Ausdruck bringen. Aber auch die getragene Last, die Ehrlichkeit und die Würde dieser Menschen.

Warum? Weil ich großen Respekt habe vor der Weisheit des Alters. Und weil es schade ist, wenn die Lebenserfahrung dieser Menschen im Verborgenen bleibt.

An dieser Stelle sehen Sie eine Auswahl der Porträts.

 

 

 

Warum dieses Projekt?

Weil ich dem Machbarkeitswahn unserer Zeit und der Gier nach immer mehr
die Einfachheit, Würde und Weisheit reifer Menschen entgegensetzen möchte ...

Weil ich große Achtung habe vor dem, was unsere Eltern und Großeltern geleistet haben
und weil ich es für wichtig halte, dass die nachfolgenden Generationen das im Gedächtnis behalten ...

Weil das wirklich Große abseits von inhaltsleeren Floskeln geschieht
und in unserer Gesellschaft so wenig beachtet und geachtet wird ...

darum ist mir dieses Projekt so wichtig.

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Das, was Sie tun, lieben Sie wirklich, oder?
Ja! Ich bin sogar besessen davon!

... ihr Ausdruck ist so lebendig, so unbefangen, als würden sie die Kamera überhaupt nicht wahrnehmen. Nein - weißt du, das sind keine Fotografien, das sind Geschichten. Du solltest sie veröffentlichen, du solltest ein eigenes Buch herausgeben!
Nein - das würde niemand kaufen!

Warum sagst du das?
Weil sechs Herausgeber mir das gesagt haben! Ich mach mir nichts draus! Was immer es auch sein mag, wodurch man als Künstler geachtet und anerkannt wird, es ist eine Eigenschaft, die ich nicht habe. Das ist alles.

Es beginnt vielleicht damit, dass du dich selbst anerkennst!
Vielleicht ...

Und vielleicht solltest du dich mal fragen, warum du besessen bist!

aus dem Film: Die Brücken am Fluss, Gespräch zwischen der Farmersfrau Francesca Johnson und dem Fotografen Robert Kincaid

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+ Franz Xaver Feuerer, Regensburg

Franz Xaver Feuerer, RegensburgAm Donnerstag, 31.März 2011 verstarb Pfarrer Feuerer im Alter von 92 Jahren. Er wird uns in lebendiger Erinnerung bleiben.

 

C'est la Vie - So ist das Leben
Franz Xaver Feuerer, Pfarrer i.R., Regensburg

Was kann man über die Persönlichkeit eines Menschen, den man gerade einmal zwei Stunden kennt, schreiben? Wie kann man ihm – einigermaßen wenigstens – gerecht werden? Es ist, als ob man nach einem zweistündigen Spaziergang durch Venedig einen Bericht über die Faszination dieser geheimnisvollen Stadt verfassen wollte. Was bleibt, sind erste Eindrücke, Wahrnehmungen, Assoziationen. Zugleich Ausflüge in die eigene Seele, Bilder, Erinnerungen, ein Stück Sehnsucht vielleicht. Und doch passiert Entscheidendes: Im Schweigen, Zuhören und Nachfragen entsteht Begegnung, emotionale Nähe und Vertrauen. Ich wage es Freundschaft zu nennen.

 

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Manfred Leitner, Regensburg

manfred-leitner.jpg

Interessant ist's immer

 

Manfred Leitner, Regensburg

Es gibt Menschen, die ein Grundvertrauen ausstrahlen: in sich selbst, in das Leben, in andere. Menschen, die in sich ruhen, bei denen man ein spontanes Gefühl von Heimat verspürt.

Manfred Leitner gehört nicht zu den Lauten im Lande, auch wenn sein "Spezialgebiet", das Veranstalten von Lach-Seminaren, das vermuten lässt. Sein tiefsinniger Humor und seine vielfältige Lebenserfahrung haben aus ihm einen reifen Menschen gemacht.

Das Interview führte Benedikt Ströher, der auch den folgenden Text verfasste.

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Rosa und Maria Gnad - die Reinhausener Geigenweiber

Rosa und Maria Gnad, die Reinhausener GeigenweiberMusik, die Arbeit und der Humor haben uns jung erhalten!
Die „Reinhausener Geigenweiber“ Rosa und Maria Gnad

Ihr kleines Haus im Regensburger Stadtteil Reinhausen hat etwas von seinem ursprünglichen Charme behalten. Es ist ihr Elternhaus, in dem die Geschwister Rosa und Maria Gnad vor über 90 Jahren geboren wurden und aufgewachsen sind. Aus einem Zimmer klingt Volksmusik, als ich von der 92jährigen Rosa Gnad an der Tür mit einem herzlichen Händedruck empfangen werde. Früher war das Live-Musik, damals, als die „Reinhausener Geigenweiber“ noch selbst musizierten.

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Georg Weinzierl, Steinbach

Georg WeinzierlWenn man einen Menschen ernst nimmt, macht man normalerweise keinen Fehler
Georg Weinzierl, Pfarrer i.R. Steinbach

Wir sitzen in der kleinen Küche im Pfarrhaus von Steinbach bei Mainburg. Bilder werden wach. Erinnerungen an die letzten zwei Jahre meiner Internatszeit in Weiden. Als Georg Weinzierl im Jahr 1973 dort die Leitung übernahm, lernte ich einen Menschen kennen, der mein weiteres Leben entscheidend mit geprägt hat - mehr, als mir zu dieser Zeit bewusst war. Für mich war es damals, als ob einer die Fenster öffnen würde, um frischen Wind in die verstaubten Gemäuer einer eng katholischen Welt zu lassen.

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Therese Straubinger, Rohrdorf

Therese Straubinger, RohrdorfAlles ist gut wie es ist
Therese Straubinger aus Rohrdorf

Ihre Augen strahlen, wenn sie aus ihrem Leben erzählt. Viel hat sie mitgemacht und ihr Leben war oft alles andere als leicht. Aber es gibt für sie keinen Grund, in irgendeiner Weise vom Leben enttäuscht zu sein. Im Gegenteil: alles war gut und „der Herrgott hat alles so gerichtet, dass es passt“.

Die Begegnung mit Therese Straubinger war der Anfang des Fotoprojektes über die Weisheit des Alters. Ich kann nur sagen: schöner könnte der Einstieg in ein solches Vorhaben kaum sein. Seit 1949, als die „Fischer Resl“, wie sie damals mit Hausnamen hieß, nach Rohrdorf einheiratete, wohnt sie in dem kleinen Dorf 15 km nordwestlich von Regensburg. Schon damals hatte sie den Ruf, die Schönste in der ganzen Umgebung zu sein. Von dieser Ausstrahlung hat sie bis heute nichts eingebüßt.

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Hildegard Wallner, Regensburg

Hildegard WallnerEs war eine reiche Zeit
Hildegard Wallner aus Regensburg

Oft frage ich mich: Was ist der rote Faden, der sich durch das Leben eines Menschen zieht, welche Erlebnisse haben ihn geprägt, dass er zu dem Menschen werden konnte, der er heute ist.

„Es ist die Erziehung, vor allem durch meine Mutter .. es ist die Musik ... und meine Liebe zur Freiheit ... es sind meine Freundschaften, die ich heute noch intensiv pflege“, sagt Hildegard Wallner, die ich in ihrer kleinen Wohnung in Regensburg besuche.

Der Empfang ist von einer ganz selbstverständlichen Herzlichkeit geprägt. Es ist, als ob wir uns schon Jahre kennen würden. Tee und Kuchen stehen auf dem Tisch und zusammen mit Hedi, die den Kontakt hergestellt hat, entsteht schnell ein persönliches Gespräch.

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Aktualisiert (Freitag, den 09. September 2011 um 08:58 Uhr)

 
© Georg Schraml 2011 • www.fotokurse-regensburg.de